Mar 102013
 

Im Dezember letzten Jahres entschieden wir uns dafür, gemeinsam den Frankfurt Halbmarathon 2013 zu laufen. Für Katja wäre es der erste Halbmarathon seit ihrer Teilnahme am Frankfurt Halbmarathon 2008, für mich das erste längere Rennen seit meinem Knorpelschaden im Frühjahr 2008. Als Ziel hatten wir uns eine Zeit von 1:59h gesetzt und in den vergangenen Monaten sehr konsequent den entsprechenden Trainingsplan umgesetzt – und das mit Kinderwagen und trotz Schnee und Eis.

Am Sonntag war es dann soweit: Der Start des Halbmarathons war auf 10.00h angesetzt. Entgegen unserer ursprünglichen Planung haben wir Paula nicht im Kinderwagen mitgenommen, sondern auf dem Weg nach Frankfurt bei meinen Eltern abgegeben. Um kurz nach 09.00h kamen wir in Frankfurt an, Start und Ziel des Laufs waren bei der Commerzbank Arena in Niederrad. Bei 4.900 angemeldeten Läufern hat ein Fußballstadion natürlich den Vorteil, das ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Nach einem kurzen Fußweg vom Parkplatz zum Station holten wir unsere Startnummer ab – der Prozess war super organisiert, es gab keine Wartezeiten.

Um 10.00h kam dann endlich der Startschuss: Bei strahlendem Sonnenschein liefen wir los. Der erste Kilometer vom Stationgelände in Richtung Niederrad ist etwas verwinkelt, aufgrund der Teilnehmerdichte war es hier nicht wirklich möglich, schnell zu laufen. Nach dem ersten Kilometer entzerrte sich das Feld jedoch recht zügig und wir liefen auf unserer Zielgeschwindigkeit von 5:38 min / km. Nach etwas mehr als fünf Kilometer kamen wir am Niederrader Ufer an und liefen parallel zum Main, die Kilometer sieben bis zehn dann direkt am Mainufer entlang. Kurz vor Kilometer zehn bogen wir in Richtung Süden nach Sachsenhausen ein. Unsere Zwischenzeit bei 10km war 57:27 min, etwas langsamer als geplant, aber immer noch auf Kurs für eine Gesamtzeit unter zwei Stunden.

Am Schweizer Platz vorbei ging es stadtauswärts. Ab Kilometer 13 wurden unsere Kilometerzeiten deutlich langsamer, anstatt der Zielgeschwindigkeit von 5:38 liefen wir nur noch knapp unter 6:00 min/km. Katja hatte etwas Probleme mit dem Kreislauf, sodass wir das Tempo nicht mehr steigern konnten. Bei Kilometer 20 kamen wir wieder an der Commerzbank-Arena an, liefen noch einen großen Bogen um das Stadion, um dann an der Südseite unter den Tribünen hindurch in das Station hinein zu laufen. Nach 2:04:44 liefen wir über die Ziellinie – mit der Zeit unter 2:00h hat es heute also leider nicht geklappt.

In Summe waren wir beide froh, nach längerer Pause mal wieder an einem längeren Lauf teilzunehmen. Dass wir unser Zeit-Ziel nicht erreichen konnten, ist auf der einen Seite ob des konsequenten Trainings etwas unbefriedigend – auf der anderen Seite werden wir dieses Jahr sicherlich noch die Gelegenheit haben, den einen oder anderen Halbmarathon zu laufen. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren von Spiridon Frankfurt – der Lauf war extrem gut organisiert!

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