{"id":185,"date":"2009-09-14T15:32:00","date_gmt":"2009-09-14T07:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/?p=185"},"modified":"2011-07-06T07:31:20","modified_gmt":"2011-07-05T23:31:20","slug":"laufpause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/2009\/09\/14\/laufpause\/","title":{"rendered":"Laufpause"},"content":{"rendered":"<div style=\"clear: both;\"><\/div>\n<div style=\"font-family: arial; text-align: justify;\">Nach dem sehr guten Lauf-Jahr 2007 und einem ebenfalls sehr guten Start in das Lauf-Jahr 2008 folgte Ende Februar 2008 die Ern\u00fcchterung: Im Urlaub \/ Trainingslager f\u00fcr den Hamburg-Marathon Ende April 2008 hatte ich ohne Vorank\u00fcndigung sehr starke, stechende Schmerzen in der rechten Achilles-Sehne. Trotz sofortiger Entlastung und Befolgung der PECH-Regel nahmen die Schmerzen innerhalb der n\u00e4chsten Woche nicht ab. Der Orthop\u00e4de ordnete mit dem Verdacht auf chronische Instabilit\u00e4t des rechten OSG eine einmonatige Laufpause an. Damit war der Hamburg-Marathon gestrichen, wie auch schon im Vorjahr konnte ich verletzungsbedingt nicht mitlaufen. Als die Schmerzen nach einem Monat vollst\u00e4ndiger Entlastung noch immer nicht besser wurden, stellte sich im Rahmen einer MRT heraus, dass ich einen beginnenden Knorpelschaden im rechten Sprunggelenk habe, Osteochondrosis Dissecans, Stufe I. Als Therapie wurde eine st\u00fctzende Schiene und weiterhin vollst\u00e4ndiger Verzicht auf Lauftraining angeordnet. Bei einer Nachfolge-MRT im Sommer stellte sich heraus, dass der Knorpelschaden trotz Entlastung sogar noch verschlimmert hatte und eine Operation unausweichlich sei. Am 02. November 2008 wurde ich an der Uni-Klinik Freiburg operiert, die Tallus-Rolle des rechten OSG wurde angebohrt, um einen Bruch des Knochens zu simulieren und dadurch die &#8220;Selbstheilungskr\u00e4fte&#8221; des Knochens zu stimulieren. Bei einer MRT im Februar 2009 stellte sich heraus, dass die OP zwar technisch gegl\u00fcckt war, jedoch weder an Knochen noch an Knorpel eine Verbesserung zu erkennen war. Der behandelnde Orthop\u00e4de empfahl dauerhaften Verzicht auf das Laufen&#8230;<\/p>\n<p>Wie bei allen unangenehmen Diagnosen half nur noch eins: So lange andere \u00c4rtze suchen, bis man die Diagnose erh\u00e4lt, die man gerne h\u00f6ren m\u00f6chte \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Im Juni 2009 fand ich endlich einen solchen Arzt ;-). Er erkl\u00e4rte mir, dass bei einer beginnenden Arthritis eine leichte Belastung immer noch f\u00f6rderlicher sei als eine vollst\u00e4ndige Entlastung, die perspektivisch zur Versteifung f\u00fchren w\u00fcrde. Also begann ich Ende Juni 2009 wieder mit sehr leichtem Lauftraining, keine Distanzen l\u00e4nger als f\u00fcnf Kilometer, nicht l\u00e4nger als 30 Minuten, nicht h\u00e4ufiger als drei Mal pro Woche. Das hatte mit dem Training von 2007 nat\u00fcrlich gar nichts mehr gemeinsam, aber es war ein unheimlich sch\u00f6nes Gef\u00fchl, \u00fcberhaupt wieder Laufen zu d\u00fcrfen &#8211; diese Form des Ausgleichs zum Beruf hatte mir doch sehr gefehlt! Seither habe ich die Umf\u00e4nge nur marginal gesteigert, meine weitesten L\u00e4ufe seither umfassten etwas mehr als 10km, und meine w\u00f6chentlichen Umf\u00e4nge pendeln sich bei 20km ein. Leider habe ich immer noch spordaisch und erratisch auftretende Schmerzen im Gelenk und in der Achillessehne, die jedoch ertr\u00e4glich sind. Es bleibt dennoch das beunruhigende Gef\u00fchl, das Gelenk noch st\u00e4rker zu sch\u00e4digen &#8211; es wird also demn\u00e4chst einmal wieder Zeit f\u00fcr eine MRT zur Aufnahme des Status Quo.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem sehr guten Lauf-Jahr 2007 und einem ebenfalls sehr guten Start in das Lauf-Jahr 2008 folgte Ende Februar 2008 die Ern\u00fcchterung: Im Urlaub \/ Trainingslager f\u00fcr den Hamburg-Marathon Ende April 2008 hatte ich ohne Vorank\u00fcndigung sehr starke, stechende Schmerzen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/2009\/09\/14\/laufpause\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-185","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-running"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=185"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/185\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1602,"href":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/185\/revisions\/1602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=185"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankbauer.net\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}