May 052016
 

Booom – das ist die Zusammenfassung des Aartal Einzelzeitfahrens 2016 der Triathlon Equipe Elz.

Meine Bestzeit aus dem Jahr 2013 lag bei 1:02:24 für die 40km-Strecke. In diesem Jahr war ich schon etwas besser trainiert – und das Material hat sich auch etwas verbessert. Ziel war also eine Zeit von unter 60 Minuten bei einer Tretleistung von ungefähr 270 Watt.

Heute morgen war es dann soweit. Um 10.00h trafen sich mehr als 30 Starter bei besten Bedingungen in Zollhaus. Ich erhielt die Startnummer 21 und machte mich um 10.20h auf die Strecke.

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Am Anfang sieht das immer noch alles recht locker aus. Ich konnte konstant über 275 Watt fahren. Den ersten Wendepunkt wollte ich bei ca. 34 Min erreichen. Tatsächlich aber erreichte ich ihn schon nach knapp unter 32 Minuten. Was war denn heute los?!?

Auf dem Rückweg wurde es dann schon etwas härter. Zwar geht es auf dem Rückweg bergab – ich habe aber dann doch das Rennen vom 01. Mai in Frankfurt noch in den Beinen gespürt. Ich konnte zwar eine Leistung von knapp 270 Watt halten, aber dafür musste ich doch ziemlich an die Grenze gehen.

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Das Ziel erreichte ich nach 57:07 Minuten. Damit war ich nicht nur mehr als fünf Minuten schneller als meine bisherige Bestzeit, sondern auch noch drei Minuten schneller als eigentlich erhofft. Lohn: Platz acht. Das hätte ich echt nicht erwartet und den Rest des Tages war ich wie auf Wolke 7.

Neben der besseren Form (272 Watt Durchschnittsleistung anstatt 252 Watt) haben auch tatsächlich das Material und die verbesserte Sitzposition eine große Rolle gespielt. Gegenüber 2014 haben sich verändert:

Für niedrigeren Rollwiderstand:

  • Faltreifen anstatt Schlauchreifen
  • Latex- anstatt Butylschläuche

Für niedrigeren Luftwiderstand:

  • Tri-Suit mit längeren Ärmeln
  • Scheibenrad hinten
  • Schuh-Überzieher
  • Arme deulich näher beieinander

Nochmal in Zahlen ausgedrückt:

Do, 5 Mai 2016 10:20 So, 11 Mai 2014 10:20 Do, 9 Mai 2013 10:12
Wind 26 km/h O Wind 13 km/h W Wind 11 km/h S Wind
Ø Temperatur 11,9 °C 12,7 °C 19,7 °C
Gewicht 79,5 kg 83,3 kg 79,5 kg
Ruhepuls 50 bpm 55 bpm 55 bpm
 
Übersicht Zeitfahren, 40k Zeitfahren, 40k Zeitfahren, 40k
Distanz 40,00 km 40,00 km 40,00 km
Zeit 00:57:07 01:02:26 01:02:24
Ø Geschw 42,0 km/h 38,4 km/h 38,5 km/h
Kalorien 932 cal 950 cal 1.024 cal
Max. Geschw. 64,1 km/h 54,4 km/h 53,0 km/h
Positiver Höhenunterschied 143 m 214 m 151 m
Negativer Höhenunterschied 132 m 241 m 137 m
Ø HF (bpm) 180 bpm 179 bpm 184 bpm
Max. HF (bpm) 184 bpm 185 bpm 191 bpm
Normalized Power (NP) (W) 274 W 252 W 260 W
Ø Leistung (W) 272 W 252 W 260 W
Max. Leistung (W) 809 W 708 W 1.013 W
Ø Trittfrequenz 92 1/min 93 1/min 87 1/min
Max. Trittfrequenz 108 1/min 114 1/min 110 1/min
Aero-Effizienz (W / km/h) 6,476 6,563 6,753
Kardio-Effizienz (bpm / W) 2,092 2,032 2,016
Runden
Zollhaus – Bad Schwalbach
Zeit 31:46,0 35:23,0 35:11,0
Ø Geschw 37,7 33,8 34,1
Ø Leistung (W) 274 256 260
Ø HF (bpm) 179 178 182
Ø Trittfrequenz 95 94 88
 
Bad Schwalbach – Zollhaus
Zeit 25:21,0 27:03,0 27:13,0
Ø Geschw 47,4 44,5 44,1
Ø Leistung (W) 270 246 260
Ø HF (bpm) 181 180 187
Ø Trittfrequenz 89 91 87

 

 

 Posted by at 19:48
Sep 182015
 

Heute morgen bei Sonnenaufgang bin ich zu meiner großen Radrunde aufgebrochen. Ich hatte mir eine Tour von knapp 210km und ungefähr 2.800HM herausgesucht. Da die Sonne erst um 07.30h aufgeht und es schon um 19.30h wieder dunkel wird, hatte ich nur 12h Zeit für die Tour – also keine Zeit für lange Pausen.

Los ging es von Portocolom nach Felanitx, von dort aus weiter in Richtung Vilafranca de Bonany.

Auftakt zur Fahrradtour – schmale, unbefahrene Straßen kurz hinter Felanitx

Da war es noch easy…

Schattenspiele auf Bruchsteinmauern

Von dort aus ging es weiter nach Sineu…

Schöne renovierte Windmühle bei Sineu

…und weiter nach Inca.

Weiter auf dem Rad in Richtung Inca

Dort konnte ich schon auf das Tramuntana-Gebirge blicken. Zeit für einen kurzen Boxenstop an einer Tankstelle, um die Trinkflaschen aufzufüllen.

Nicht umsonst ist das Tramuntana-Gebirge UNESCO Weltkulturerbe

Dann ging es weiter über Selva und Caimari.

Ortsdurchfahrt Caimari

Hier wartete der erste Anstieg auf mich zum Coll de sa Batalla mit 7,9km Länge und durchschnittlich 5% Steigung. Hier bin ich 2010 schon mit Christian hochgefahren – auch dieses Mal war die Strecke ein echter Genuss. Nächstes Wochenende haben hier ungefähr 3.000 Starter beim Ironman Mallorca die Freude ;-).

Der erste Aufstieg – Coll de sa Batalla – liegt auf der Strecke des Ironman Mallorca

Die Strecke führt über Serpentinenstraßen bergauf

Ein Genuss – der Blick bergab ins Tal

Ein schöner Platz für ein Häuschen

Über die Küstenstraße Ma-10 ging es zu meinem eigentlichen “Top-Ziel” der Tour – Sa Calobra.

Wolkenverhangene Berggipfel

Die Abfahrt nach Sa Calobra

Die Abfahrt nach Sa Calobra war leider sehr lästig – unheimlich viele Busse und Jeeps hielten immer wieder an und blockierten die Straßen. Dafür war es im Hafen umso schöner.

Glücklich im Hafen angekommen

Ein grandioser Ausblick auf den Hafen

Eigentlich wollte ich in Sa Calobra eine Mittagspause machen. Allerdings gibt es “nur” zwei Massentourismus-Selbstbedienungs-Restaurants, sodass ich mich nach einer kurzen Foto-Pause direkt auf den Rückweg gemacht habe. Der zweite Anstieg hatte dann 9,5km und 7% Steigung.

Der zweite Aufstieg des Tages – Coll des Reis

Ein wunderschöner Anstieg

Serpentinen…

…und mehr Serpentinen

Oben angekommen gibt es die berühmte 270°-Kurve, kurz danach kommt man auf die Passhöhe.

Am Gipfel angekommen

Nach einer kurzen Abfahrt kam ich wieder auf der Ma-10 an. Hier habe ich mir an einem Kiosk eine kurze Essenspause gegönnt, es gab ein leckeres Bocadillo con Tuna und einen Espresso.

Zurück auf der Gebirgsstraße Ma-10

Danach ging es am Kloster Lluc vorbei in Richtung Pollenca.

Die Promenade von Port de Pollenca

Blick vom Strand auf Cap Formentor

In Pollenca hatte ich damals mit Christian gewohnt – es war witzig, an unserem damaligen Hotel vorbeizufahren.

Club Pollentia – unser Radhotel von 2010

Kitesurfer in der Bucht von Alcudia

Von Alcudia aus ging es dann über Can Picafort, St. Margalida, Petra und Manacor zurück nach Portocolom. Angenehmerweise hatte ich etwas Rückenwind, sodass ich von Alcudia aus fast einen 30er Schnitt fahren konnte.

Insgesamt war ich knapp über neun Stunden unterwegs – das war wesentlich schneller, als ich gedacht hatte. In Summe kam ich auf 210km und 2.650HM. Die Tour war wunderschön und hat Lust auf noch mehr Radfahren in Mallorca gemacht – wir kommen wieder ;-).

Sep 172015
 

Selbstverständlich musste ich auf Mallorca auch mal Rennradfahren. Heute morgen nach dem Joggen habe ich mir ein Rennrad ausgeliehen. Dann ging es auf eine Runde zum Warmfahren. Da wir nur unweit vom Kloster San Salvador entfernt wohnen, war das erste Ziel natürlich glaskar. Die Auffahrt über die wunderschön angelegte Serpentinenstrecke ist unvergesslich.

Auf dem Gipfel des San Salvador

Nach der Abfahrt ging es in Richtung Felanitx und von dort aus auf einen zweiten nahegelegenen Berg, zum Castell de Santueri. Diese Auffahrt war deutlich ungleichmäßiger mit einigen steilen Rampen zwischen 15 und 20% Steigung. Oben angekommen entschädigte ein schöner Blick auf die Burgruine und die Küste.

Castell de Santueri

An dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass ich mir die Route mit Google Maps herausgesucht hatte. Für die Abfahrt vom Castell de Santueri wurde ich auf einen Weg gelotst, der zunächst fein geschottert war. Später wurde aus dem Weg dann ein richtiger Trail – ich habe Glück gehabt, dass das Rennrad mit den schmalen Reifen diesen Weg ohne Plattfuß überstanden hat.

Eine wunderbare Schotterabfahrt mit dem Rennrad – danke Google Maps für die Streckenempfehlung :-)

Wieder zu Hause angekommen standen knapp 40km und etwas mehr als 800HM auf dem Tacho.

Heute war Warmfahren – Morgen geht es dann auf die große Runde.

Aug 052015
 

Am 05. August bin ich zu einer zweitägigen (naja, ursprünglich war mehr geplant…) Radtour aufgebrochen. Über Montabaur ging es in Richtung Osten, bis ich in Bendorf an den Rhein kam.

Entlang des Rheinradwegs gibt es immer wieder schöne kleine Dörfer mit netten Häusern und Kirchen.

Um 11.00h hatte ich Bonn erreicht, etwas mehr als 100km lagen bereits hinter mir. Die Rheinauen sind immer wieder wunderbar anzusehen, hier der Blick auf das Hauptquartier der Deutschen Post.

Weiter ging es entlang des Rhein-Radwegs, bis ich bei ca. 175km Düsseldorf erreicht hatte. Bei dem schönen Sommerwetter war es unmöglich, entlang der Rheinpromenade ein freies Bänkchen für eine Pause zu ergattern – also habe ich im Stehen einen kleinen Snack genommen.

Weiter ging es durch den Pott – die Aussicht war hier etwas weniger reizvoll…

Nach 250km hatte ich Borken erreicht. Hier habe ich in einem Supermarkt mein Abendessen gekauft und nochmal die Trinkflaschen aufgefüllt. Ab ging es auf die letzten 12km Rad für heute.

Hier schlug ich dann mein Nachlager auf und parkte mein Rad unter einem schönen großen Baum.

Am ersten Tag waren es 262km mit einem Durchschnitt von knapp 25km/h – so hatte ich mir das vorgestellt.

Am nächsten Morgen ging es zeitig weiter, hier ein letzter Blick zurück auf meine Ruhestätte.

Durch schöne Alleen ging es zunächst in Richtung Osten.

Einen kurzen Kaffee-Stopp habe ich in Velen eingelegt. In diesem “Sportschloss” hatten Steffi und Sebastian vor kurzem erst geheiratet, es war witzig, so kurze Zeit danach nochmal hier zu sein.

Weiter ging es entlang des Dortmund-Ems Kanals…

…auf einem Schotterweg… Die Rad-Routen-Empfehlungen von Google sind für Rennräder nur bedingt geeignet.

Bei Werl gab es dann das erste Mal so etwas wie einen Berg – der aber einen schönen Blick zurück auf das Ruhrgebiet ermöglichte.

Und dann war es schon soweit – Arnsberg, das Ziel der zweiten Etappe, stand zum ersten Mal auf einem Wegweiser.

Heute waren es knapp über 150km und – dank des steten Gegenwinds – nur 24km/h im Schnitt.

Die Tour hat recht viel Spaß gemacht, auch wenn sie landschaftlich bei weitem nicht so reizvoll war wie meine Transalp 2013. Mit der Navigation hat es gut geklappt, die Beine haben auch ganz gut mitgespielt. An der Logistik drum herum kann man sicherlich noch einiges verbessern, z.B. weiß man bei manchen Dingen erst nach der Tour mit Sicherheit, dass man sie tatsächlich nicht gebraucht hätte. Diese Erkenntnis nimmt man dann zumindest für die nächste Tor mit.

 Posted by at 06:31
Jul 262015
 

Heute Morgen haben wir erstmal ausführlich in unserem Hotel “Ebertor” gefrühstückt. Danach sind wir eine kleine Runde durch Boppard spazieren gegangen. Ein wirklich schönes Fleckchen.

Nach unserer Runde sind wir mit dem Sessellift zum Aussichtspunkt “Gedeonseck” gefahren.

Von dort aus haben wir die Aussicht auf die Rheinschleife genossen.

Dann ging es mit dem Rad weiter nach St. Goar.

Dort haben wir noch zu Mittag gegessen und haben dann mit der Fähre nach St. Goarshausen übergesetzt. Von dort aus sind wir mit dem Zug über Wiesbaden zurück nach Limburg gefahren. Ein schöner Ausflug!

Jul 252015
 

Heute Vormittag sind wir – Sascha, Dominique und ich – mit dem Radl von Limburg in Richtung Boppard losgefahren. Das Wetter war heute nicht ganz optimal für eine Tour – dennoch haben wir es bis an den Rhein geschafft…

…und dort auch mal kurz den Ausblick genossen.

In Filsen haben wir dann die Fähre nach Boppard genommen, dem Ziel unserer heutigen Tour.

In Summe waren es dann knapp 78km bei ziemlich ungünstigen Bedingungen.

Den Abend haben wir dann noch bei einer leckeren Portion Pasta ausklingen lassen.