Training: Feldberg Hill Repeats

In drei Wochen werde ich zu meiner Transalp starten. Die härteste Etappe umfasst drei Pässe, 110km und 3.900 Höhenmeter. Da sollte man halbwegs trainiert sein, um Spaß zu haben.

Heute war es Zeit für das bislang härteste Training in der Vorbereitung. Morgens um kurz nach sieben bin ich nach einem kleinen Frühstück von Limburg in Richtung Feldberg losgefahren. Nach gut 1,5h kam ich am Fuße des Feldbergs an. Von dort aus sind es noch 5km und 320HM zum Gipfel. Dieses Stück bin ich dann insgesamt sechs mal hochgefahren, jeweils mit einer Leistung zwischen 240 und 265 Watt.

In Summe bin ich heute 137km und 2.650HM gefahren, gebraucht habe ich dafür 5:31h. Das sollte eine ganz gute Vorbereitung auf die Königsetappe der Transalp gewesen sein.

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Die sechste Auffahrt habe ich übrigens nicht vorzeitig abgebrochen, wie man es im Höhendiagramm oben vermuten könnte. Hier zeigt sich, dass der barometrische Höhenmesser im Garmin Edge mit sehr schnellen Temperaturanstiegen nicht besonders gut klar kommt und den weiteren Anstieg “abkürzt”.

Wieder in Limburg angekommen habe ich mir ersteinmal eine große Pizza Margherita beim Italiener meines Vertrauens geholt. Schmeckt nach längeren Trainingseinheiten gleich doppelt so gut ;-).

Lohn meiner Bemühungen waren dann zwei neue Bestleistungen: Für die längste Fahrtstrecke und die meisten Höhenmeter in einem Training.

Endurance Test: Garmin compatible bike mount for Sony Xperia active

About 14 months ago, I published a post regarding a custom made Garmin compatible bike mount for my Sony Xperia active. In fact, this solution works for every smartphone if you feel comfortable to glue two plastic discs to the back of your phone. Therefore, I would recommend to apply this solution only to smartphones which have a replaceable back cover.

How has this mount performed in real life usage? In one sentence: It has never let me down! Neither did the mount come off the back cover nor did it work itself free. I have used it for about 700km on our Chariot Cougar, 600km on my travel bike and 1.800km on my triathlon bike. There were some brutal pot holes on this ride – the phone stuck to my bar like it was glued directly onto it.

20130630_Xperia-Active_On-Travel-BikeOn my travel bike, I usually only use the Sony Xperia active displaying the route that I want to follow. The IpBike-App of Ifor Powell is perfect for that matter.

 

20130630_Xperia-Active_On-Triathlon-Bike_220130630_Xperia-Active_On-Triathlon-Bike_3On my triathlon bike, I usually have the Garmin Edge mounted between my extensions to display power and cadence data. The Xperia active sits on the basebar displaying map and route, again using the IpBike App recording all sensor data via ANT+.

 

20130630_Xperia-Active_On-Triathlon-Bike_4I was asked whether the phone would work itself free due to the missing locking tangs. It did not. You have to make sure that the thickness of the plastic disc glued to the back cover matches the thickness of the original Garmin mount as precisely as possible. This will ensure that there is a tight fit. If you cannot get a platter with a thickness of precisely 1.45mm, get a slightly thinner one – the fit will be even more tight.

And actually, it is an advantage to forgo the locking tangs because you can turn the smartphone to any position and are not limited to a 90° turn. On the picture to the left, you can see a scenario in which this is important.

40km Zeitfahren

Nachdem mich Paula heute morgen zum Vatertag mit einer Tafel Schokolade mit der Aufschrift “Für den besten Papa der Welt” begrüßt hat (einen besseren Start in den Tag gibt es nicht!), bin ich gegen 09.00h zu einem Einzelzeitfahren der Triathlon Equipe Elz aufgebrochen. Mit einer Reihe von Vereinsmitgliedern sind wir von Limburg nach Zollhaus gefahren und haben auf dem Weg noch einige mehr eingesammelt.

Um 10.00h ging das Rennen los, in Summe waren 35 Leute am Start. Die Strecke geht auf der B54 von Zollhaus bis nach Bad Schwalbach und wieder zurück. Am vergangenen Sonntag hatte ich die Strecke schonmal abgefahren, um mir einen Eindruck vom Streckenprofil zu verschaffen – für ein Einzelzeitfahren ist die Strecke wirklich super geeignet. Ich bin dann mit der Nummer 14 an den Start gegangen und habe recht schnell meinen Rhythmus gefunden. Ziel war, eine Leistung von 260 Watt möglichst konstant zu halten. Nach 35:11 Min hatte ich den Wendepunkt erreicht – Durchschnittsleistung bis dorthin: 260 Watt.

Auf dem Rückweg ging es dann mit Rückenwind bergab. Auch hier konnte ich wieder exakt 260 Watt halten, habe für die zweite Hälfte nur 27:13 Min gebraucht und war nach 1:02:24 im Ziel – Platz 9, Durchschnittsgeschwindigkeit 38,5 km/h.

Damit war ich wirklich super zufrieden – mehr wäre heute nicht gegangen, mit einem Durchschnittspuls von 184 war ich wirklich am Anschlag. Ziel für das nächste Jahr: Unter einer Stunde bleiben! Dafür brauche ich dann aber so ca. 285 Watt Durchschnittsleistung ;-).

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Auf den Tagessieger, Matthias Knossalla, haben mir fast 10 Minuten gefehlt. Er hat heute mit 52:33 Min einen neuen Streckenrekord aufgestellt – eine Bombenzeit!

Reiserad goes Electric – Auf- und Einbau eines Ladegeräts

Ende Mai werden wir eine Familien-Radtour von Limburg nach Rotterdam machen. Eine Gesamtstrecke von knapp 600km kann man natürlich nicht ganz ohne Navigations-Unterstützung zurücklegen. Eine konventionelle Papier-Karte empfinde ich aber für diesen Zweck als nicht mehr zeitgemäß – zu sperrig und zu wetterempfindlich. Schließlich bringt ein handelsübliches Smartphone heute schon alles mit, was man zur Fahrrad-Navigation benötigt: Eingebautes GPS, ein helles Display, ANT+-Unterstützung zur Kopplung der Fahrradsensoren und dann noch ein entsprechendes App zur Kartendarstellung. Einziger Haken bei der Verwendung von Smartphones: Nach ca. 4,5h GPS- und Display-Nutzung ist der Akku leer. Bei geplanten Tagesetappen von fünf bis sechs Stunden ist die Stromversorgung unterwegs also ein Problem.

Die meisten Reiseräder haben zur Stromversorgung der Lichtanlage einen Nabendynamo im Vorderrad – so auch mein Reiserad. Nach etwas Recherche im Internet fanden sich verschiedene verfügbare Produkte, die sich in Form einer Gleichspannungsquelle zwischen Nabendynamo und Lichtanlage schalten lassen, z.B. das E-Werk von Busch & Müller. Wenn die Lichtanlage angeschaltet ist, schaltet sich die Spannungsquelle ab. Wenn die Lichtanlage ausgeschaltet ist, kann die Spannungsquelle angeschlossene Verbraucher mit Strom versorgen. Zusätzlich lässt sich die Spannungsquelle um einen Pufferakku erweitern, sodass angeschlossene Verbraucher auch während Pausen bzw. während Einsatz der Lichtanlage versorgt werden können. Einzige Nachteile der bereits verfügbaren Produkte:

  • Nur bedingt zum versteckten Einbau geeignet
  • Kapazität der verfügbaren Pufferakkus überschaubar
  • Hoher Preis

Nach etwas weiterer Recherche im Internet bin ich auf das Projekt „Forumslader“ aufmerksam geworden. Hier wurde mit massivem privaten Einsatz eine Reihe unterschiedlicher Schaltungen entwickelt, die die oben genannten Nachteile kommerzieller Produkte beseitigen und zusätzlich noch eine höhere Energieausbeute und -effizienz aufweisen. Nach eingehender Analyse habe ich mich für den „4-Fach-Forumslader Automatik“ entschieden, dieser ist für den versteckten Einbau im Steuerrohr ausgelegt. Als Pufferakkus habe ich drei Zellen vom Typ 18650 LiMn von Sony ausgewählt, sodass ich auf eine Speicherkapazität von ca. 25 Wh komme – das sollte für einige Smartphone-Ladungen ausreichen. Der Forumslader erzeugt abhängig von der Fahrtgeschwindigkeit auf einer Fahrtstrecke von 100km zwischen 20 und 30 Wh – das Smartphone verbraucht während einer solchen Fahrtstrecke ca. 4,5 Wh, sodass ein deutlicher Energieüberschuss zur Ladung der Pufferakkus bzw. anderer Verbraucher verbleibt.

Nach meiner Bestellung des Bausatzes hatte ich zwei Tage später den Bausatz auf meinem Schreibtisch. Die Platine ist weitgehend vorbestückt, alle SMD-Bauelemente sind vorbestückt und verlötet. So blieb für mich nur noch übrig, einige Transistoren und die Kabel zu bestücken. Dazu konnte ich der gut bebilderten Schritt-für-Schritt Anleitung folgen, die keine Fragen offen ließ.

Laut der Internetseite des Forumslader-Projekts sind für den komplett versteckten Einbau im Steuerrohr nur Akkus vom Typ „18350“, die etwas mehr als halb so lang sind wie die von mir verwendeten Zellen vom Typ „18650“. Da mein Reiserad aufgrund der 26“-Laufräder ein sehr langes Steuerrohr hat, nahm ich mir die Zeit, um genau auszumessen, ob ich nicht doch die komplette Schaltung inklusive Pufferakku im Steuerrohr „verstecken“ kann. Und siehe da: Die Länge von Platine zuzüglich drei Zellen vom Typ 18650 zuzüglich eines Überstandes zum wasserdichten Versiegeln liegt bei 295 mm. Die Länge des Steuerrohrs, gemessen von der Unterseite der Ahead-Kralle bis zur Schraube durch die Gabel, an der das Schutzblech befestigt ist, liegt bei 297 mm – perfekt!

Die Kabel habe ich der guten Ordnung halber mit Tesafilm an den Akkus befestigt.

Hier das Bild der fertig aufgebauten Schaltung, mit Schrumpfschlauch überzogen und an den Enden mit Heißkleber versiegelt. Für den Aufbau habe ich soweit ca. 1,5h benötigt.

Damit die Schaltung im Steuerrohr noch etwas stärker gegen Schäden durch Stöße bzw. Vibrationen geschützt ist, habe ich von außen auf den Schrumpfschlauch Moosgummi-Streifen aufgeklebt.

Die komplette Schaltung inkl. Kabel wiegt 181 g.

Nun blieb noch zu erledigen, die vom Forumslader erzeugte Energie auch für Verbraucher zugänglich zu machen. Als eleganteste Lösung erschien es mir, eine USB-Buchse in einen Spacer einzubauen.

Also nahm ich einen handelsüblichen 20mm-Alu-Spacer…

und zeichnete im oberen Drittel ein „Einbaufenster“ von 14 x 5,5 mm ein.

Dieses Fenster habe ich mit zwei Bohrungen geöffnet…

und anschließend ausgefeilt.

Auf der gegenüberliegenden Seite habe ich noch ein Loch zum Einbau der Status-LED gebohrt.

Sowohl die LED als auch die USB-Buchse habe ich anschließend mit 2K-Epoxidharzkleber mit dem Spacer verklebt. Nun sollte der Spacer grundsätzlich abnehmbar sein, falls man mal die Gabel ausbauen muss. Daher konnte ich die notwendigen Kabel vom Forumslader nicht direkt an LED und USB-Buchse anlöten, sondern musste eine Steckverbindung im Spacer vorsehen. Dazu habe ich Pfosten-Steckverbinder verwendet, die man normalerweise zur Bestückung von Platinen verwendet. Diesen Steckverbinder habe ich mit Heißkleber am Spacer fixiert.

Da die USB-Buchse nur 2mm unterhalb der Oberkante des Spacers eingebaut ist, musste ich die Top Cap des Steuersatzes etwas nachbearbeiten.

Nun war noch die Verbindung zwischen Forumslader und Spacer herzustellen. Ich wollte keine spezielle Ahead-Kralle verwenden, sondern falls möglich meine bestehende Kralle verwenden. Zunächst habe ich zwei Kabel von oben nach unten durch die Kralle gesteckt.

Danach habe ich ein vieradriges Flachbandkabel, aufgeteilt in jeweils zwei Adern, vorbereitet und…

…an das untere Ende der durchgeschobenen Kabel gelötet.

Dann konnte ich das Flachbandkabel von oben durch die Ahead-Kralle ziehen…

…und die angelöteten Kabel wieder entfernen.

Am Kabelende zum Spacer hin habe ich eine Pfostenstecker-Buchse angebracht. So kann kein ungewollter Kurzschluss entstehen, wenn der Stecker vom Spacer getrennt ist.

Fertig angeschlossen sieht der Spacer dann so aus:

Am Kabelende zum Forumslader habe ich einen Pfostenstecker verwendet, wie er zum Anschluss von Lautsprechern an Computer-Mainboards verwendet wird.

Nun habe ich den Forumslader in das Steuerrohr geschoben.

Die Längenberechnung ging auf – nur noch die Verbindungskabel schauen heraus. Nun habe ich alle Steckverbinder miteinander verbunden.

Ich konnte ohne zu quetschen die Schraube zur Befestigung des Schutzbleches wieder anbringen. Nach dem Einbau ist nur noch ein kleines Kabelbündel vom Forumslader zu sehen.

Jetzt war es Zeit für einen Funktionstest. Ich habe wie in der Anleitung beschrieben das Vorderrad angedreht – die Status-LED im Spacer begann zu blinken, also alles ok.

Damit die USB-Buchse bei nicht-Benutzung besser gegen Oxidation, Wasser und Staub geschützt ist, habe ich noch eine Gummi-Staubkappe aufgesteckt.

Am nächsten Tag dann die erste etwas längere Testfahrt.

Losgefahren bin ich laut Status-LED mit einem Akkufüllstand zwischen 0 – 33%. Nach 40km Fahrt inkl. Ladung des Smartphones war der Akku laut LED bei einem Füllstand zwischen 66 – 100% angekommen. Wahrscheinlich lag der Ladestand also vor Abfahrt nahe an 30% und nach der Fahrt nahe bei der 70%.

In Summe hat der Forumslader bislang super funktioniert, die Gesamtkosten des Projekts lagen bei ca. 130 €. Der erste richtige Härtetest erfolgt dann bei unserer Tour nach Rotterdam – dann gibt es ein Update dieses Blogs. Einstweilen möchte ich mich herzlich bei Jens During für die Entwicklung und Fertigung des Forumsladers sowie den Support bedanken! Das ist wirklich ein tolles Projekt, um so bemerkenswerter, dass der aktuell erreichte Grad an Professionalität bislang „non-kommerziell“ ist.

Improved version: Aerobar Computer Mount for Garmin Edge

About one year ago, I published a post about a custom aerobar computer mount for the Garmin quarter turn mount.

After using it for one year, I was satisfied with the solution except for one thing: The computer used to tilt forward while riding due to the fact that I did use only one zip tie on each side. To fix this, I manufactured an improved design over the weekend which employs two zip ties on each side.

It starts with a plate of nude carbon with a thinkness of 1.4mm.

I printed out the layout of the computer mount and glued it onto the carbon plate.

Using a Proxxon cutting machine, first I cut out the outer shape.

After that, I cut out the inner recessions on both sides.

Next, I drilled four holes for the zip ties and one more hole to keep the barometric sensor uncovered.

As the last cutting step, I roughly cut out the inner shape of the Garmin mount.

After some filing, the final result looked like this:

Contrary to the previous version, I don’t need the original Garmin mount any more – hence no gluing involved. The Garmin Edge series directly mounts into the carbon plate. From the back, it looks like that:

The total weight including for zip ties is 3g – this is 4g less than the original Garmin mount.

Mounted to the extensions, the holder looks like that. The next time I’ll renew the bar wrap I’ll hide the zip ties beneath the wrap.

Garmin Edge 500 mounted to the extensions and ready to display some serious power numbers ;-).

The computer is sitting flush to the extensions.

I am quite sure that the tilting issue is fixed by this new and improved version.

Mein Rennrad

Am 01.05. werde ich am Radrennen “Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt” teilnehmen. Triathlonräder sind für dieses Rennen nicht zugelassen. Ein neues Rad wollte ich mir allerdings auch nicht kaufen. Dementsprechend habe ich mich dazu entschieden, nur einen neuen Rennradlenker und entsprechende Schalt-/Bremshebel zu kaufen. Damit kann ich das Triathlonrad zukünftig mit recht geringem Aufwand zu einem Rennrad umrüsten. Da die Rahmengeometrie von Triathlon- und Rennradrahmen etwas unterschiedlich ist, ist das zwar nicht ganz ideal, aber auf jeden Fall eine günstige und auch Kellerplatz-sparende Lösung.

Mit dem gleichen Rad werde ich auch die Alpenüberquerung im Sommer machen. Da kommt natürlich die Frage auf, wo man das Gepäck verstaut: Im Rucksack oder auf einem Gepäckträger. Nun hat man an einem Triathlonrad typischerweise keine Montageösen für einen Gepäckträger, sodass ich eine Weile nach einer Lösung suchen musste. Von Tubus gibt es einen Edelstahl-Gepäckträger namens “Fly”. Diesen kann man mit einem besonderen Schnellspanner befestigen, der obere Montagepunkt befindet sich an der Querstrebe, an der die Bremse befestigt ist. Eine elegante Lösung und mit einer Freigabe für bis zu 18kg Gepäcklast völlig ausreichend.

So sieht das ganze dann beladen mit einem Ortlieb Packsack aus. Zum Testen habe ich schonmal meine Packliste für die Vier-Tages-Tour verstaut, es passt alles wunderbar rein – Stilfser Joch, ich komme!

Rennradgepäckträger Tubus Fly Edelstahl

Mein Reiserad für lange Touren mit schwerem Gepäck habe ich mit einem “Tubus Cargo Evo” Gepäckträger aufgebaut. Für eine schnelle Alpenüberquerung mit ordentlich Höhenmetern ist das allerdings nicht das optimale Rad – ein Rennrad ist für diese Tour die bessere Wahl. Wo aber das Gepäck für eine Mehrtages-Tour verstauen? Ein Rucksack erscheint mir weniger geeignet – also muss ein Gepäckträger an das Rennrad. Die Herausforderung ist nur, dass die wenigsten Rennräder passende Montagevorrichtungen haben.

Montage:

Nach längerer Suche habe ich mich dann für den “Tubus Fly” Gepäckträger aus Edelstahl entschieden. Die beiden unteren Befestigungspunkte an den Füßen des Gepäckträgers müssen nicht mit dem Rahmen verschraubt werden, sondern können über eine als Zubehör erhältliche Fußverlängerung direkt an der Achse mit einem verlängerten Schnellspanner befestigt werden. Der obere Befestigungspunkt wird mittels einer Aluminium-Strebe an einem Winkel zwischen Hinterradbremse und dem dafür vorgesehenen Querträger am Hinterbau angebracht.

Das Endergebnis sieht dann so aus:

Dieser Winkel wird zwischen Querstrebe und Hinterradbremse montiert – bei Carbonrahmen ist es sicherlich empfehlenswert, ein dünnes Gummiplättchen zwischen Winkel und Querstrebe einzusetzen.

Die Aluminiumstange muss man noch entsprechend biegen.

Die Füße des Trägers werden mit einem Abstandshalter auf den Schnellspanner geschoben.

Der Träger ist für eine maximale Last von 18kg freigegeben. Das ist meines Erachtens völlig ausreichend – mein Packsack für die Transalp wird ca. 3,5kg wiegen.

Praxisbericht:

Ende August 2013 bin ich mit Rennrad und dem Tubus Fly Gepäckträger zu einer Alpenüberquerung aufgebrochen (https://www.frankbauer.net/blog/tag/transalp-2013/). Mein Gepäck von habe ich in einem Ortlieb Packsack verstaut und mit einem Spanngurt von Tubus am Gepäckträger befestigt. Das Fahr- und Lenkverhalten des Rades hat sich durch die etwas veränderte Gewichtsverteilung für mich nicht spürbar verändert. Die Befestigung des Gepäcks ist mit dem auf den Rohrdurchmesser abgestimmten Spanngurt von Tubus sehr einfach und sicher. Auch bei schnellen Abfahrten und schlechter Straße hat sich das Gepäck nicht verschoben. Die Edelstahl-Version des Tubus Fly ist nicht pulverbeschichtet – daher reibt sich jedoch auch keine Beschichtung ab und die Oberfläche bleibt dauerhaft unverkratzt.

Zusammenfassung:

Ich bin mit dem Tubus Fly Edelstahl sehr zufrieden. Die Montage ist problemlos und schnell durchführbar. Das Gepäck nicht in einem Rucksack zu transportieren ist meines Erachtens eine deutliche Erleichterung, da sich am Rücken weniger Wärme staut und die Schultern nicht beansprucht werden. In Summe kann ich diese Lösung nur weiterempfehlen.

Links: